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Presse 2008
Möchengladbach, Kath. Grundschule Hehn | Möchengladbach, Kath. Grundschule Hehn |
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| Montag, 27. Oktober 2008 | |||
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Kinder machen ZirkusVorhang auf, Manege frei und Willkommen im Circus Tausendtraum! Die Schüler der Katholischen Grundschule in Hehn proben für ihre Zirkusvorstellung. Morgen und übermorgen wird die Schule zur Bühne.VON NAJIMA EL MOUSSAOUIHEHN Auf der Bühne mitten in dem blau-gelben Zirkuszelt stehen drei Schüler der Katholischen Grundschule Hehn, die am Wochenende ihren ersten Auftritt als Clowns haben. Aber noch sind sie zu schüchtern für Clowns. Der Artistentrainer merkt ihre Unsicherheit: „Ich geb' euch zwei Tipps: Sprecht lauter und schaut von hier aus über den ganzen Raum." Noch einmal von vorn: Die Musik geht an. Die Kinder, die auf einer Holzbank sitzend zuschauen, klatschen rhythmisch in die Hände. Die drei kleinen Clowns blicken über den gesamten Raum, wie ein Seefahrer, der in weiter Ferne das Land erblickt. Selbstbe-wusst, laut und deutlich fragen sie: „Hallo?... Ist da jemand?" Dieses Mal würden sie auch den Zuschauer in der letzten Reihe noch erreichen.
Da sind Konzentration und Gleichgewichtssinn gefragt: Die Schüler der Grundschule Hehn trainieren.
Rheinische Post, 24.10.2008 Morgen und übermorgen geht der Vorhang auf für 159 Schüler der Katholischen Grundschule. Bis dahin proben die Kinder jeden Tag 90 Minuten lang mit fünf pädagogisch geschulten Artisten des Schul- und Projektcirkus Tausendtraum. In der Turnhalle balancieren sie noch etwas wankend auf dem Drahtseil, bauen Menschenpyramiden und laufen auf Kugeln. Was die Zauberer und Fakire machen, soll bis zur Vorstellung geheim bleiben. Verantwortlich für das Projekt Traumcircus ist Lehrerin Monika Vehling. Von ihr kam die Idee, Artisten des Circus Tausendtraum für eine gemeinsame Vorstellung mit den Schülern zu engagieren. „Meine Begeisterung hat die Kollegen schnell angesteckt", sagt Vehling. Dann mussten noch die Eltern, die Pflegschaftsvorsitzenden und der Förderverein zustimmen. Für die Finanzierung wurden Sponsoren gesucht und ein Osterbasar, ein Spendenlauf und eine Tombola veranstaltet. „Alle arbeiten Hand in Hand. Außerdem lernen wir Lehrer die Schüler einmal von einer anderen Seite kennen", sagt Lehramtsanwärterin Nicola Hillers (26). 15 Eltern helfen gruppenweise bei den Proben. Der gesamte Unterricht ist in der Woche vor den Aufführungen auf das Thema Circus angepasst. „Die Schüler sind begeistert und der Unterricht verläuft viel friedlicher", so Vehling. Die neunjährige Annika wird am Wochenende als Artistin auf der Laufkugel die Manege betreten. „Ich hatte das zwar vorher noch nie gemacht, aber das ist ganz logisch: Man muss einfach nur trippeln und den Reifen um den Arm balancieren", erklärt sie ihr Kunststück. Sie freut sich auf ihren Auftritt: „Heute gehe ich noch Flyer verteilen - bei meinen Freundinnen", erzählt sie. |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. September 2009 ) | |||