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Wardenburg - „Ich hab’ nicht gedacht, dass ich so etwas kann“ |
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Mittwoch, 2. September 2009 |
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FAZIT Wardenburger Grundschüler erinnern sich gern an ihre Zirkusauftritte zurück
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Der Zirkus Tausendtraum hat ihnen so gut gefallen, dass sie gerne
nochmal im Zirkus auftreten würden: (v.l.) Julia (10), Luca (6), Finn
(9), Jenny (7) und Adaletta (10). BILD: FADEMRECHT
WARDENBURG - Vier sehr gut besuchte Aufführungen und vor allem viele begeisterte Kinder: der Schüler-Zirkus Tausendtraum hat in Wardenburg großen Eindruck hinterlassen.
Adaletta aus der 4c ist am Sonnabend als Bodenakrobatin aufgetreten und hat u.a. bei der lebenden Pyramide der Feuerwehr mitgemacht. „Ich hab’ nicht gedacht, dass ich so etwas überhaupt kann“, erzählt sie. Julia aus der Inselklasse ist auch zurecht stolz auf ihre Leistung. Mit verbundenen Augen lief sie über das Hochseil. „Im Biene-Maja-Kostüm, das war ganz schön warm“, erinnert sie sich. Ebenfalls ganz allein in der Manege hatte Finn (Klasse 3a) seinen Auftritt. Eigentlich wollte er Fakir werden, doch sein Kunststück mit den drei bunten Tüchern, die er durch die Luft wirbelte, machte ihm auch viel Spaß. Luca (2c) muss jetzt noch schmunzeln, wenn er an seinen Auftritt als Bauarbeiter-Clown zurückdenkt, der fast das Zirkuszelt einreißt, und Jenny (1c) hat mit Reifen auf dem Hochseil in der Manege balanciert, als ob es nichts Leichteres gäbe.
Ob die jungen Artisten Lampenfieber kennen? „Am Anfang haben meine Beine gezittert, so aufgeregt war ich“, sagt Adaletta. „Ich habe die vielen Menschen gesehen, die zuschauen“, erinnert sich Finn. „Doch dann musste ich mich auf die Tücher konzentrieren.“
Ganz erstaunlich sei, was die Schüler an vier Tagen alles gelernt hätten, findet die Klassenlehrerin der 3a, Margrit Gast. Bemerkenswert seit auch die gute Kommunikation zwischen den verschiedenen Altersgruppen gewesen. „Das pädagogische Konzept ist voll aufgegangen. Die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder hat einen großen Sprung gemacht“, bestätigt Rektorin Anke Fricke. Sie dankt neben den Zirkusmitarbeitern vor allem den Eltern und dem Förderverein für die vielfältige Unterstützung.
FA
NWZ 1.9.2009
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