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Sonntag, 16. August 2009 |
100 Kinder lernen im "Circus Tausendtraum"
Hamminkeln. Zaubern kann Jasmin schon lange. „Ich habe ein Buch, in dem ganz viele Tricks stehen”, sagt die Neunjährige und zwinkert vielsagend. Wie diese Tricks funktionieren, das verrät sie – wie es sich für einen Profi gehört – natürlich nicht.
Wer dennoch versuchen möchte, dahinterzukommen, kann dies am Freitag, 14. August, tun. Dann führen Jasmin, ihre Zauberer-Kollegen und ganz viele kleine Clowns, Jongleure, Fakire und Artisten vor, was sie alles können.
 Nachwuchsartistin Leonie (8) aus Wesel probt ihre Nummer auf dem Laufball. (Fotos: Thorsten Lindekamp)
All diese Nachwuchskünstler nehmen am Projekt „Circus Tausendtraum” teil, das die „Krea(k)tiv – Kinder fördern-Bürgerstiftung” in dieser Woche in Hamminkeln anbietet. Auf dem Gelände der Hauptschule studieren rund 100 Mädchen und Jungen zwischen acht und 14 Jahren mit einem Team aus Pädagogen und Artisten die verschiedensten Kunststücke ein. Erstmals in Hamminkeln
Nachdem „Krea(k)tiv” das Projekt in den vergangenen Jahren bereits zweimal erfolgreich in Voerde angeboten hat, gastiert der „Circus Tausendtraum” nun erstmals in Hamminkeln. „Gern haben wir unsere Räume zur Verfügung gestellt”, sagt Hauptschulleiterin Anneliesel Frädrich, die den Mitmach-Zirkus für eine tolle Sache hält und den Machern und Teilnehmern auch im nächsten Jahr gern wieder die Turnhalle und den Hof der Hauptschule als Probe- und Auftrittsort anbieten möchte.
Seit Montag studieren die Kinder im Zirkuszelt auf dem Schulhof und in der Sporthalle ihre Nummern ein, bevor sie sie am Freitag in der Manege aufführen. „Ich bin nicht nervös wegen der Vorstellung”, sagte Leonie aus Wesel gestern bei ihrer Probe. Die Achtjährige studiert eine Laufball-Nummer ein. „Ich freue mich richtig drauf, vor Publikum aufzutreten”, verriet sie. „Einmal richtige Zirkusluft schnuppern, das ist total spannend.”
Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt kostet sechs Euro für Erwachsene, vier Euro für Kinder. NRZ, 13.08.2009
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Donnerstag, 9. Juli 2009 |
Zirkusprojekt "Tausendtraum" begeisterte an der Emst-GrundschuleDröschede. Zirkus zum Selber- und Mitmachen - wenn der Ranzen mit dem Zauberkasten und der Füller mit der Clowsnase vertauscht wird, ist das schon was ganz besonderes - nicht nur für die Kinder der Grundschule Auf der Emst.  So hatten jetzt rund 450 Eltern, Freunde, Verwandte und Bekannte den Weg in das Zirkuszelt gefunden, um ihre Sprösslinge im Circus „Tausendtraum” zu bestaunen. Unter der fachkundigen Anleitung und Unterstützung des Teams aus Soest boten die kleinen Zirkusleute eine Show der Extraklasse - da gab es kleine Akrobaten, Zauberer, Fakire und Clowns - ein richtiger Zirkus eben! Gleich zu Beginn rückte die Zirkusfeuerwehr aus. Wie bei jedem der kleinen Artisten natürlich in stilechten Kostümen. Dazu schmucke Feuerwehrhelme und stabile Leitern - bei der Menschenpyramide saß jeder Handgriff und der Applaus der Zuschauer war riesig. Manch einem Elternteil blieb vor ungläubigem Staunen förmlich die Luft weg, als die Kleinen mehrere Teller auf Stäben balancierten, erstaunliche Entfesselungstricks zeigten oder mit verblüffenden Zaubertricks für Erstaunen sorgten. Die Spannung stieg, als die kleinen Schlangenbeschwörer die Bühne betraten. Kein noch so schauriger Flötenton konnte das Tier aus dem Korb locken - erst eine Trillerpfeife machte es möglich. Obwohl viele zusammenzuckten, war die Schlange natürlich aus Stoff und somit von der „kuscheligen” Sorte. Lucy's lustige Luftschlange sorgte für Begeisterung, weil die Kandidaten erstmal mit Schnullern abgedichtet werden mussten. Dann aber klappte es - über die Ohren von sieben „Schlangestehern” füllte sich der Ballon mit Luft. Überhaupt hielten sich Humor und Akrobatik in erfrischender Weise das komplette Programm über im Gleichgewicht. Es gab so viele Nummern, dass sie gar nicht alle aufgezählt werden können. Zwischendrin konntne die Kinder immer wieder kurz verschnaufen und die Artisten von „Tausendtraum” gaben eine kleine Einlage. So hatte jeder seinen Spaß und Popcorn, Jonglier-Zubehör und vieles mehr im Außenbereich machten das Zirkus-Feeling perfekt. Der Vorsitzende des Fördervereins Stefan Thielemann freute sich: „Die Kinder haben ein unheimliches Erfolgserlebnis und lernen Sachen, die sie sonst nicht gelernt hätten.” Natürlich waren auch die weiteren drei Vorstellungen am Samstag sehr gut besucht und die beteiligten Klassen lieferten ein ebenso spektakuläres Programm.Die Auftritte wurden professionell auf DVD festgehalten, so dass eine bleibende Erinnerung garantiert ist. Insgesamt konnten sich alle 320 Kinder der Schule an dem Projekt beteiligen und so mancher Filius wird wohl noch lange vom eigenen Zirkusauftritt träumen und später den eigenen Kindern davon vorschwärmen. Das „Tausendtraum-Team” ist seit über zehn Jahren an Schulen unterwegs, um mit den Kindern unter dem Motto „Lachen, Staunen, Träumen” Zirkusnummern einzustudieren. Die Artisten können eine pädagogische Ausbildung vorweisen und gehen intensiv auf die Kinder ein. Auf der Emst hatten sich die Artisten von Montag bis Freitag engagiert. Möglich wurde das Projekt, das bereits vor vier Jahren an der Grundschule gastierte, durch den Sponsorenlauf. DERWESTEN, 29.06.2009, Dennis Pusch
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 9. Juli 2009 )
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Donnerstag, 9. Juli 2009 |
Circus Tausendtraum kommt mit vielen Neuheiten auf die Insel
Spiekeroog – Zum ersten Mal musste der Cirkus Tausendtraum seinen
Besuch auf Spiekeroog am Sonntag ohne Zirkuszelt beginnen. Sorgen, es
gebe in diesem Jahr kein Zelt, konnte Direktor David Selle aber schnell
entkräften: „Wir spielen
mittlerweile das ganze Jahr durch, deshalb waren wir noch bis Samstag
Abend in Iserlohn und das Zelt ist noch auf der Autobahn.” Am Montag
stand es aber wie gewohnt im Kurpark. Und der guten Stimmung beim
Kinderspielfest, das am Sonntag traditionell den Programm-Auftakt
markierte, tat das Fehlen der Wanderbehausung bei bestem Wetter
ohnehin keinen Abbruch. Bis 22. August werden die Tausendträumer auf
der Insel bleiben. Der Start ohne Zelt wird dabei nicht die einzige
Premiere bleiben. „Das
Programm bleibt das altbewährte, aber mit vielen neuen Elementen – neue
Requisiten, neue Geschichten, neue Zaubertricks”, verspricht Selle.
Schließlich besteht rund die Hälfte der Zirkusbesucher aus Stammgästen
und die wollen unterhalten werden.
Neue Zaubertricks gibt es beispielsweise jeden Montag
halb-stündlich von 16 Uhr bis 17.30 Uhr im Zauberpavillon zu
bestaunen. Dienstags (Ausnahme 14. Juli und 4. August) laden die
Tausendträumer jeweils um 19.30 Uhr zum Varieté-Abend mit wechselnder Künstler-Besetzung. Geändert hat sich auch das
Programm im Zwergenzirkus, in dem Kinder im Alter von vier bis sechs
Jahren jeden Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr Zirkusatmosphäre
schnuppern dürfen. „Gute
Nacht” sagen die Clowns mittwochs um 18 Uhr, jede Woche mit einer
anderen spontanen Erzählstunde. Wie im Vorjahr ist dabei auch Suvan
Schlund, alias Clown Anton mit dabei, der den Spie-keroogern bereits am
Montag eine erste Kostprobe gab und mit Passanten und Geschäftsleuten
so mancherlei Unfug trieb, während er durch den Ort alberte. „Es
ist schön, auf der Insel zu sein, den Kindern etwas beizubringen und
dabei seine eigene Kunst zeigen zu können. Ich bin gerne spontan und
lasse mich von der Situation überraschen. Da passiert dann mal was
poetisches, mal was spektakuläres, mal gar nichts”, so der staatlich
geprüfte Clown aus der Schweiz, der sein Handwerk an der Clownsschule
Hannover gelernt hat. Höhepunkte bilden auch in diesem Jahr wieder das Zirkusfest, das
am 1. August in Zusammenarbeit mit der Nordseebad Spiekeroog und den
Spiekerooger Weertslü ausgerichtet wird, sowie der Mitmachzirkus. Von Dienstag bis Freitag können Kinder im Alter von sechs
bis 15 Jahren dabei selbst die Tricks der Zirkusartisten einüben,
bevor sie sie am Freitag-Nachmittag jeweils um 16.30 Uhr in der Manege
im Zirkuszelt im Kurpark vorführen dürfen. Auch dabei wird es so einige
Premieren zu bestaunen geben. So werden jonglierende Eskimos es
erstmals im Inselsommer zum Schneien bringen und die Blues Brothers
das Trapez erobern. Ein erstmals eigenes Programmheft und neue Motive
rund um Motiv-Mond „Luno”,
der pünktlich zum Zirkusfest auch wieder höchstpersönlich auf die Insel
kommen wird, runden die Vielzahl an Neuerungen ab. Selle freut sich
schon auf eine spannende Zeit auf der Insel: „Es
ist schon anstrengend, sich jedes mal etwas neues auszudenken, aber
wenn man sieht, wie voll es jedes mal ist und wie die Leute das
wertschätzen, dann macht das natürlich Spaß.” spiekerooger inselbote
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. September 2009 )
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Dienstag, 16. Juni 2009 |

Grundschülerin Emma balanciert mit verbundenen Augen und der Hilfe des Zirkusartisten David Selle auf dem Seil. Die Kinder der St.-Mechthild-Schule in der Nachtweide übten in den vergangenen Tagen mit dem „Circus Tausendtraum' für eigene Vorstellungen gemeinsam mit den Profis. Zu diesen sind alle Interessierten heute um 18 Uhr und morgen um 18 und 15 Uhr ins Zirkuszelt eingeladen. Es steht auf dem Sportplatz hinter der Humboldtschule in der Nachtweide. Hier gibt es heute auch von 13.40 bis 14.10 Uhr Karten im Vorverkauf. Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn öffnet jeweils die Tageskasse. Foto: Robert Richter Volksstimme Magdeburg, 12.06.2009
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. September 2009 )
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Dienstag, 28. April 2009 |
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Projektcircus Tausendtraum gastierte drei Tage lang auf dem nördlichen Schützenplatz.
Kommentar einer Mutter: „Unglaublich, dass die Kinder in so kurzer Zeit so viel gelernt haben."
LIPPSTADT - „Manege frei" hieß es gleich viermal am Wochenende im blau-gelben Circuszelt auf dem Platz des nördlichen Schützenbundes. Lachen, Staunen und Träumen steht auf dem Programm vom Circus Tausendtraum und der machte seinem Namen auch alle Ehre.
Bereits bei der Premierenvorstellung am Freitag platzte das kleine, sehr gepflegte Zelt fast aus allen Nähten. Natürlich waren viele Eltern, Großeltern, Freunde und Geschwisterkinder in die Vorstellung gekommen, um zusehen, was dort geboten wurde. Denn anders als in einem „normalen" Circus, sind beim Projektcircus Tausendtraum aus Soest nicht professionelle Circusleute die Hauptakteure, sondern Schülerinnen und Schüler. In diesem Fall rund 250 Kinder der Friedrichschule.
Die kleinen Circuskünstler, Jungen und Mädchen der Freidrichschule, verblüfften das Publikum mit Talent und Spielfreude. - Foto: Wissing

Eine Woche lang hatten die Kinder täglich eine Stunde mit dem Tausendtraumteam geübt, bevor sie als Artisten, Clowns, Jongleure und Fakire mit einem sehr fantasievollen und kindgerechten Programm die Besucher begeisterten. Da kam Jürgen aus dem Publikum, der vom Circusdirektor gleich zu Beginn als Applaus-Animateur eingesetzt wurde, kaum noch zur Ruhe. Aus drei Richtungen erklang dann immer wieder ein lautes „Ooh", „Aah" und „Boch eij". Doch auch ohne Jürgen wäre der Beifall nicht ausgeblieben. Ein Programmpunkt jagte den nächsten. Die kleinen Akteure hatten trotz des vereinzelten Auftretens von leichtem Lampenfieber augenscheinlich riesigen Spaß an ihrer Darbietung, ebenso wie ihre Trainer. Kommentar einer Mutter in der Pause: „Unglaublich, dass die Kinder in so kurzer Zeit so viel gelernt haben." - hewi
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 29. April 2009 )
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Montag, 30. März 2009 |
Der Zirkus Tausendtraum schlug seine Zelte bereits zum zweiten Mal an der UEK Aurich auf.Lachen, staunen, träumen - das Motto des Zirkus Tausendtraum verzauberte auch in diesem Jahr wieder Kinder und Eltern im Zirkuszelt auf dem Gelände der UEK Aurich gleichermaßen. Im Mittelpunkt standen erneut die Diabeteskinder, die regelmäßig in der UEK betreut werden. Sie jonglierten, balancierten, zauberten, wurden zu Fakiren und Clowns oder bewiesen sich als kleine Akrobaten.
Eine Woche lang wurde geprobt. Vier Artistentrainer des Zirkus Tausendtraum übernahmen diese Aufgabe. Jeder Schritt, jede Geste in der Manege wurde eingeübt. „Dazu ist viel Konzentration notwendig", sagt Zirkusdirektor David Selle. Darum wurden nicht nur die Elemente der Aufführung einstudiert, auch Konzentrationsübungen standen auf dem Programm. Viele Diabeteskinder waren bereits im vergangenen Jahr dabei, als es hieß "Lachen, Staunen, Träumen". "Darum haben wir natürlich das Programm und die Kostüme in diesem Jahr geändert". sagt Selle. Das kam bei den Kindern an. Mit viel Begeisterung und Enthusiasmus waren sie auch in diesem Jahr wieder dabei. „Das ist eine gute Atmosphäre für unsere Diabetesschulungen”, sagt Sabine Kuhlmann, Kinderkrankenschwester und Diabetesberaterin. Sie gehört zum Team der UEK, das dieses Projekt initiiert hat. Dabei geht es darum, den Diabeteskindern einen attraktiven Rahmen für die für sie so wichtigen Diabtesschulungen zu bieten. Wie wirkt das Insulin auf meinen Blutzucker? Was muss ich tun, wenn mein Blutzucker steigt? Wie berechne ich die richtige Insulinmenge? Wie verhalte ich mich, wenn mein Blutzucker zu weit abgesunken ist? Diese Fragen und ihre Antworten standen im Mittelpunkt des Unterrichts, der zwischen den Übungseinheiten für die Zirkusaufführung stattfand.
Kombination wichtig
"Die Kombination zwischen Bewegung und Theorie sowie Phantasie und Disziplin ist sehr gelungen. Wir erreichen die Kinder damit auf verschiedenen Ebenen", sagt Dr. Gerhard Däublin, Oberarzt der UEK-Kinderklinik. Und so wird auch das gemeinsame Mittagessen in der UEK-Kantine zu einem wahren Highlight und gleichzeitig auch zu einem Lernerlebnis. Die Kinder müssen vorher einschätzen, wieviel sie essen wollen und sich eine entsprechende Menge Insulin spritzen. Professionell begleitet wird natürlich auch dieser Part vom UEK-Team. „Die Kinder sind äußerst diszipliniert", ist auch die Erfahrung von Zirkusdirektor Selle. In erster Linie arbeitet der Zirkus Tausendtraum mit Schulen zusammen, sorgt dort für Abwechslung im Schulalltag. Das Klinik-Projekt ist also auch für das Team aus Soest etwas Besonderes im Tourenplan. „Es macht riesig viel Spaß", so Selle, der sich mit seinem eigenen Zirkus einen Kindheitstraum verwirklicht hat. Und das sehr erfolgreich: Bis 2012 ist der Zirkus bereits ausgebucht, tourt durch ganz Deutschland - und wird sicherlich auch mal wieder in Aurich Station machen.  Klinik Journal Zeitung der Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH Ostfriesisches Krankenhaus 8. Jahrgang, Heft 1-2009 www.u-e-k.de
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. September 2009 )
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Mittwoch, 18. März 2009 |
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VON CHRISTIAN LINGEN Die Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Hockstein haben in dieser Woche einen ganz besonderen Stundenplan. Statt Lesen und Rechnen stehen Fächer wie Zaubern, Jonglieren und Einradfahren auf dem Stundenplan. Im Rahmen der Projektwoche gastiert der Soester Circus Tausendtraum an der Grundschule und übt mit den Kindern verschiedene Kunststücke und eine richtige Show. Am Freitag und Samstag treten die Schüler als Artisten in der Manege im Zirkuszelt auf dem Schulhof auf. Schüler halfen den Artisten
In der ersten Unterrichtsstunde stand für die Grundschüler eine Vorführung in der Turnhalle auf dem Stundenplan. Die Artisten zeigten den Schülern einige Kunststücke, und die Schüler durften direkt mitmachen. Marian versuchte, mit drei Kästen zu jonglieren. Hilfe holte er sich von David. Der Schüler war davon überzeugt, dass in den Kästen Magneten waren, die das jonglieren erleichtern. Die Vermutung stellte sich als falsch heraus. Artist Olaf zeigte anschließend, wie man richtig auf einem Einrad fährt. "Ich brauche Hilfe", sagte Olaf. Die fand er bei Filip. Der Neunjährige durfte sich auf die Schultern des Artisten setzen und mit ihm eine Runde durch die Turnhalle drehen. „Ich habe da am Köpf zwei Halterungen links und rechts, da kannst du dich festhalten" sagte Olaf. Beherzt griff Filip nach den Ohren des Artisten. „Es war ganz schön wackelig", sagte Filip hinterher. Jil musste einem Zauberer zu Hilfe eilen. Der versuchte vergeblich, aus einer Flasche Cola eine Flasche Milch werden zu lassen. „In den kommenden Tagen werden die Zirkusleute mit den Kindern viel üben", erzählte Schulleiterin Elisabeth Boms. Aber die Kinder lernen nicht nur das Zirkushandwerk, sie gestalten auch das Programmheft selber und malen Plakate. Unterstützt werden die Schüler von der Stadtsparkasse. Von der Geschäftsstelle Hockstein gab es einen Scheck über 3000 Euro für die Finanzierung der Projektwoche.
Die Vorführungen im Zirkuszelt auf dem Schulhof an der Klusenstraße 51 finden am Freitag um 18 Uhr und am Samstag um 11 und 15 Uhr statt.
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Dienstag, 10. März 2009 |
Erkrath, 05.03.2009, Heide Horn ZIRKUSPROJEKT. Wenn Zirkus "Tausendtraum" heute die Manege freigibt, stehen Kinder der Wichernschule mit im Rampenlicht.
Unterbach.
Auf der Festwiese am Zault prangt ein Zirkuszelt. Seit Tagen ziehen seine gelben Mondsicheln die Blicke der Kinder auf sich. Was sie nicht wissen: Dieses Zelt ist eigentlich eine Schule. Genau genommen eine für sechs Tage eingerichtete Dependance der Wichernschule in Unterbach. "In dieser Woche bestimmt die Zirkuswelt unseren Unterrichtsplan", berichtet Schulleiterin Andre Laferi. Zirkus hat eine gewisse Tradition in der Wichernschule. Alle vier Jahre steht ein Ausflug zu einer Jugendherberge mit angeschlossenem Zirkus auf dem Programm. "Warum nicht einmal den Zirkus zu uns holen", hatte sich schließlich die Schulleiterin gefragt und dafür schnell auch das Kollegium, die Eltern und den Förderverein begeistert. "Alle haben zusammengelegt. Auch von der Bezirksvertretung gab es eine Unterstützung", freut sich Laferi über das dadurch möglich gewordene Projekt. Unterstützung von vielen Seiten Im Zirkus "Tausendtraum" erarbeiten Sozialpädagogen und Artisten gemeinsam mit Schulkindern ein Zirkusprogramm. Die Schüler können sich aussuchen, wo sie am liebsten mitmachen: bei Artistik, Akrobatik, Clownerie, Zauberei, Jonglage oder Fakirkünsten. Täglich zwei Unterrichtsstunden trainieren sie. Aber auch in den übrigen Schulstunden dreht sich alles ums Thema Zirkus. Beim Basteln, Malen und Lesen. "Ganz wichtig in dieser Projektwoche ist die Bedeutung der Teamarbeit", erklärt die Schulleiterin. "Es gibt keine Solonummern und keine Stars. Gelingen kann eine Aufführung nur, wenn alle gut zusammenarbeiten." Auch die 25 behinderten Kinder der integrativen Schule werden intensiv einbezogen und haben, wie die Pädagogin berichtet, hier Spaß und viele Erfolgserlebnisse, die ihr Selbstwertgefühl steigern. Neue Erfahrungen bietet der Zirkusunterricht auch den Lehrern. "Wir sind manchmal erstaunt, wozu die Kinder fähig sind", gesteht Laferi schmunzelnd. "Wenn ein Artist oder Clown zu einem Kind sagt: `Das kannst du´, kann es das auch überraschend oft. Wir haben da nicht immer soviel Erfolg."
Haben Lehrer und Schüler bisher Spaß gehabt beim Zirkus für Kinder, entdecken sie jetzt, dass Zirkus von und mit Kindern - über den pädagogischen Ansatz hinaus - auch seinen Reiz hat. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 10. März 2009 )
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Montag, 9. März 2009 |
Rheinische Post - Freitag, 6. März 2009
Der „Circus Tausendtraum" ist zu Gast in der Wichernschule und erarbeitete zusammen mit den Schülern ein Zirkusprogramm. VON TAMARA HECK UNTERBACH Einmal im Leben in der Manege stehen und vor Publikum einen Zaubertrick vorführen oder hoch oben über ein Drahtseil laufen. Dieser Traum wurde jetzt den 188 Schülern der Gemeinschaftsgrundschule Wichernschule erfüllt. Zusammen mit dem pädagogischen Projektzirkus „Tausendtraum" aus Soest führen die kleinen Clowns, Zauberer und Jongleure am Wochenende ihr einstudiertes Programm im Zirkuszelt auf der Schützenwiese „Am Zault" vor. Barfuß über Glasscherben Im schummrigen Licht der Manege wird es spannend: Alle halten den Atem an, als sich Schüler Claas als erster auf den Haufen Glasscheiben wagt: „Es tat gar nicht so weh, wenn man weiß, wie es geht", sagteder Viertklässler hinterher, der entweder Feuer spucken oder über Scherben laufen. wollte. Hilfe bekam er von Trainer Olaf Spiers. Der studierte Sozialpädagoge weiß, wie er das Vertrauen der Schüler gewinnen kann. Jährlich besucht er mit dem Zirkus etwa 25 Schulen. Trainer Olaf Spiers (l.) probt mit den vier Jungs einen
Fessel-Zaubertrick: (v.l.) Marc Alexander, Lars, Robin und Yannick.
RP-FOTO: HANS-JÜRGEN BAUERSchulleiterin Andrea Laferi sah den Zirkus das erste Mal während eines Urlaubs auf der Nordseeinsel Spiekeroog und war begeistert von der Arbeit der Trainer mit den Kindern. So etwas wäre genau das richtige für unsere Schule, dachte sich die Lehrerin und brauchte nicht lange, um auch die Eltern und ihre Kollegen von der finanziell nicht ganz günstigen Idee zu überzeugen. Im „Circus Tausendtraum" kooperieren pädagogisch ausgebildete Trainer und Artisten. Das im Jahr 2000 von David Selle und Michael Hollek gegründete Zirkusprojekt arbeitet bundesweit mit Schulen zusammen und organisiert Aufführungen mit Schülern von der ersten bis zur sechsten Klasse. In der Wichernschule machen alle Kinder mit. Sie durften vorab zwei Wünsche aufschreiben, welche Nummer sie gerne einmal im Zirkus vorführen würden. Auswahl gab es genug: Jongleure, Bodenakrobaten, Drahtseilartisten und Zauberer probten eine Woche lang für ihren großen Auftritt. Schulleiterin Laferi findet es gut, dass die Kinder aus unterschiedlichen Klassenstufen gemischt werden und zusammen eine Nummer einstudieren: „Die älteren Schüler können den jüngeren helfen. Sie arbeiten zusammen und die Teamarbeit wird gefördert." Vorstellungen: heute um 18 Uhr, am Samstag um 11 Uhr und um 15 Uhr. Eintritt vier (Kinder) bis sieben Euro Neanderbad
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. März 2009 )
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Montag, 9. März 2009 |
Westdeutsche Zeitung, 6.3.2009
UNTERBACH Wichernschüler
trainieren mit Zirkusprofis für den großen Auftritt in der
Manege. Von Hanna
Ziegler Artist Olaf K. Spiers übt mit den Wichernschülern den Fesseltrick.Gefesselt an
ein Gitter steht die Zehnjährige Chiara Krones mitten in der
Manege, umringt von ihren Mitschülern. Gerade erklärt ihr
Artist Olaf K. Spiers den Trick „Gitterillusion". Am Ende
steht nicht mehr sie gefesselt vor dem Gitter, sondern Spiers. „Wie
das funktioniert, darf ich nicht verraten", sagt sie mit
leuchtenden Augen. Unter Zirkuskollegen hält man schließlich
zusammen. „Nicht einmal Mama und Papa werde ich es sagen." Am
Samstag dann hat sie ihren großen Auftritt im „Circus
Tausendtraum" vor Publikum. Schon während der ersten Proben
hat sie beim Gedanken daran Lampenfieber. Schließlich bietet
das blaue Zelt Platz für 400 Zuschauer. Professionelle
Artisten trainieren Schüler im ganzen Bundesgebiet Anlass für
den einwöchigen Zirkus an der Unterbacher Wichernschule ist ein
Projekt mit professionellen Artisten. Sie trainieren die Kinder bis
zur eigenen Vorstellung. Statt Mathe steht jetzt jonglieren auf dem
Stundenplan.
Dahinter
steckt ein pädagogisches Konzept: „Die Kinder werden
selbstbewusster und stellen im Team eine Vorstellung auf die Beine",
sagt Artist Marian Halfpap. „Auch Kinder, die anfänglich
ängstlich und zurückhaltend sind, balancieren am Ende auf
dem Drahtseil", weiß er. |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. September 2009 )
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